Schönerlinder Teiche, Naturschutzgebiet am Stadtrand von Berlin, Deutschland
Die Schönerlinder Teiche sind ein Naturschutzgebiet bestehend aus mehreren Seen, Feuchtgebieten, Wiesen und Waldstücken nördlich von Berlin. Das Areal bietet verschiedene Lebensräume für heimische Pflanzen- und Tierarten und ist durch mehrere Wanderwege erschlossen.
Die Seen entstanden 1908 als Teil der Berliner Abwasserwirtschaft und wurden lange Zeit für Karpfenzucht und Entenzucht genutzt. Nach der Stilllegung dieser Nutzungen 1977 entwickelten sich die Becken zu einem vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem benachbarten Dorf Schönerlin und hat sich zu einem Ort entwickelt, wo Besucher die lokale Natur hautnah erleben können. Die Wege führen durch verschiedene Landschaften, auf denen man regelmäßig Vogelbeobachter und Naturliebhaber trifft, die die Ruhe und Artenvielfalt schätzen.
Das Gebiet ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in Fußnähe zur S-Bahn-Station Mühlenbeck-Mönchmühle. Besucher finden dort eine Beobachtungsturm aus Holz vor, von dem aus sich die Landschaft gut überblicken lässt.
Das Gebiet beherbergt eine Herde von Wasserbüffeln und Koniks, die frei auf dem Gelande grasen und zur Landschaftspflege beitragen. Diese Tiere sind in der Region selten und machen Besuche des Ortes zu einem besonderen Erlebnis.
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