Arkenberge, Gipfel und Schutthalde in Blankenfelde, Bezirk Pankow in Berlin, Deutschland.
Der Arkenberge ist ein Hügel im Bezirk Pankow mit einer Höhe von 120,7 Metern und besteht aus zwei Plateaus, die durch einen Sattel verbunden sind. An der Spitze befindet sich ein Aussichtsbereich, von dem aus man über Berlin blicken kann und wo ein Gedenkstein den höchsten Punkt markiert.
Das Gelände war ursprünglich eine natürliche Hügelkette, wurde aber 1984 zu einer Deponiewirtschaft umgestaltet, wo Bauschutt gelagert wurde. Dieser Betrieb endete 1998 und formte den Berg zu seiner heutigen Form.
Der Ort ist bei Radsportlern bekannt und zieht Menschen an, die extreme Herausforderungen suchen, wie das Ultra-KOM-Rennen, bei dem Fahrer versuchen, in 24 Stunden die Höhe des Mount Everest zu erklimmen. Diese Veranstaltungen haben den Berg zu einem Treffpunkt für eine spezielle Sportgemeinschaft gemacht.
Der Aussichtsbereich auf dem Gipfel ist leicht zu erreichen und bietet Ausblicke über die Stadt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg anspruchsvoll sein kann, besonders bei feuchtem Wetter.
Das Arkenberge verdankt seine Höhe größtenteils dem künstlich aufgeschütteten Bauschutt aus der Stadtentwicklung Berlins. Während natürliche Hügel in der Region viel niedriger sind, wurde dieser Ort durch industrielle Abfallverwertung zu Berlins höchstem Punkt.
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