Berlin-Arkenberge, Künstlicher Berg im Bezirk Pankow, Berlin, Deutschland
Berlin-Arkenberge ist ein künstlicher Hügel im Berliner Bezirk Pankow, der aus aufgeschüttetem Bauschutt entstanden ist und heute den höchsten Punkt der Stadt bildet. Der Hügel liegt im Norden Berlins und ist von Wegen durchzogen, die einen Rundgang über das gesamte Gelände ermöglichen.
An dieser Stelle existierte ursprünglich eine natürliche Hügelkette, bevor ab 1984 gezielt Bauschutt aufgeschüttet wurde, der die Landschaft grundlegend veränderte. Die Arbeiten dauerten mehrere Jahrzehnte und wurden erst 2015 abgeschlossen, wodurch der heutige Hügel entstand.
Die Siedlung entstand in den 1930er Jahren als Gartensiedlung mit kleinen Häuschen entlang einer Hauptstraße. Die Bewohner nutzen bis heute ihre Parzellen als Rückzugsort vom Großstadtalltag.
Der Hügel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, insbesondere mit dem Bus vom Bahnhof Pankow aus. Der Aufstieg zur Spitze ist zu Fuß über die vorhandenen Wege möglich, ohne besondere Ausrüstung zu benötigen.
Auf dem Gipfel befindet sich ein Monument aus Findlingen, das den höchsten Punkt Berlins markiert und von vielen Besuchern übersehen wird. Nur wenige machen sich bewusst, dass dieser Ort vor einigen Jahrzehnten noch gar nicht existierte.
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