Nordfriedhof, Friedhof in Dortmund-Eving
Der Nordfriedhof ist ein Friedhof im Norden Dortmunds mit etwa 19 Hektar Fläche, der verschiedene Grabstätten und Denkmäler aus verschiedenen Epochen zeigt. Die Wege folgen einer modernen Anordnung im Jugendstil-Geist mit breiten, gepflegten Pfaden und alten Bäumen, die das Gelände durchziehen.
Der Friedhof wurde 1897 eröffnet, weil die nördliche Bevölkerung lange Wege zu älteren Friedhöfen südlich des Bahnhofs hatte. Ein Putsch im Jahr 1920 und die Grubenkatastrophe auf der Zeche Minister Stein 1925 mit vielen Todesfällen hinterließen ihre Spuren in Form von Denkmälern und Gräbern auf dem Gelände.
Der Name des Friedhofs leitet sich von seiner Lage im Norden Dortmunds ab, wo er der Bevölkerung dieser wachsenden Gegend diente. Die Grabstätten zeigen verschiedene Stile und Kunstformen, von einfachen Steinen bis zu aufwändigen Bronzetafeln, die die Handwerkskunst und den Geschmack verschiedener Zeiträume widerspiegeln.
Der Friedhof ist leicht zu erreichen und verfügt über Wegmarkierungen, die Besuchern helfen, sich auf dem Gelände zurechtzufinden. Ein Plan zeigt die verschiedenen Bereiche, und ein Informationspunkt unterstützt bei der Suche nach bestimmten Gräbern oder Denkmälern.
Elisabeth Dost, eine Schriftstellerin, die über Arbeiterleben und politische Kämpfe schrieb, ruht hier mit einem Gedenkstein von 1995. Der Stein trägt die Inschrift "In der Nord geht die Sonne auf", ein Symbol der Hoffnung, das die Geschichte des Ortes verbindet.
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