Ernst-Thälmann-Denkmal, Bronzenes Gedenkstatue in Weimar, Deutschland.
Das Ernst-Thälmann-Denkmal in Weimar ist eine Bronzeplastik, die einen Oberkörper mit geballter Faust zeigt und an zentraler Stelle auf einem Platz der Stadt aufgestellt ist. Die Skulptur wurde vom Dresdener Künstler Walter Arnold geschaffen und prägt mit ihrer kraftvollen Darstellung das Stadtbild.
Das Denkmal wurde 1958 enthüllt und erinnert an Ernst Thälmann, den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands, der 1944 im Konzentrationslager Buchenwald hingerichtet wurde. Es entstand in einer Zeit, als die DDR bedeutende politische Persönlichkeiten durch solche Denkmäler im öffentlichen Raum verewigen wollte.
Die Skulptur zeigt einen Arbeiter mit geballter Faust und prägt das Erscheinungsbild des Platzes mit ihrer kraftvollen Geste. Sie spiegelt wider, wie die DDR politische Figuren durch monumentale Kunst ehrte und sie in den städtischen Raum integrierte.
Das Denkmal befindet sich auf einem zentralen Platz in Weimar und ist vom Stadtzentrum aus leicht erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Platz bei verschiedenen Wetterbedingungen zugänglich ist und die Umgebung mehrere Wege zum Erkunden bietet.
Der Platz, auf dem das Denkmal steht, hat mehrfach seinen Namen gewechselt und wurde 1991 in Buchenwaldplatz umbenannt, um an das nahe gelegene Konzentrationslager zu erinnern. Diese Umbenennung verband die Gedenkstätte mit einem tieferen historischen Bezug und dem Ort der Tragödie selbst.
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