Volksschwimmhalle Lankow, Öffentliche Schwimmanlage im Stadtteil Lankow, Schwerin, Deutschland.
Die Volksschwimmhalle Lankow ist ein Hallenbad in Schwerin mit einem ungewöhnlich geschwungenen Dach aus hyperbolischen Paraboloidschalen. Diese Konstruktion aus der Bauzeit bildet die charakteristische Form des Gebäudes, das auch Wohnungen und eine medizinische Praxis beherbergt.
Das Gebäude wurde 1976 in der Deutschen Demokratischen Republik als öffentliches Schwimmbad errichtet. Eine umfassende Sanierung zwischen 2016 und 2017 umgestaltete das Gebäude zu einem gemischten Wohn- und Nutzungsgebäude und führte 2015 zu seiner Unterschutzstellung als Denkmal.
Das Gebäude diente Generationen von Bewohnern als Ort zum Schwimmen lernen und für Wassergymnastik. Heute trägt es immer noch zur Freizeitgestaltung der Nachbarschaft bei, auch wenn seine Nutzung sich verändert hat.
Das Gebäude liegt an der Lübecker Straße und ist von außen leicht zu erkennen an seinem charakteristischen gewölbten Dach. Besucher sollten beachten, dass es sich heute um einen Wohnkomplex mit einigen öffentlichen Funktionen handelt, nicht um ein reines Badezentrum wie früher.
Das Gebäude ist das letzte erhaltene Beispiel eines Bitterfeld-Schwimmhallentyps in Mecklenburg-Vorpommern und zeigt eine seltene architektonische Konstruktionsweise aus der DDR-Zeit. Seine hyperbolischen Paraboloidschalen sind ein bemerkenswertes Engineering-Merkmal, das in dieser Region kaum noch anzutreffen ist.
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