Pestruper Gräberfeld und Rosengarten, Naturschutzgebiet und Bronzezeitgräberfeld in Wildeshausen, Deutschland.
Das Pestruper Gräberfeld und Rosengarten ist ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 39 Hektar in dem sich über 500 Grabhügel aus der Vorzeit befinden. Die Hügel verteilen sich über die moorigen Heidelandflächen und bilden eine besondere archäologische Landschaft.
Das Gebiet entstand als Begräbnisstätte in der Vorzeit doch wurde erst im 19. Jahrhundert als Denkmal erkannt und unter Schutz gestellt. Im 20. Jahrhundert erhielt der Ort formalen Schutzstatus als Naturschutzgebiet.
Die Hügel stammen aus der Späten Bronzezeit und frühen Eisenzeit und zeigen wie Menschen damals ihre Toten begruben und ehrten. Besucher können heute noch sehen wie diese Grabmale die Landschaft prägen und ein Zeugnis alter Bestattungsbräuche darstellen.
Das Gelände hat ausgebaute Wege für Besucher die ermöglichen das Areal zu erkunden ohne dabei sensible Bereiche zu betreten. Die beste Zeit zum Besuch ist warme Jahreszeit wenn Pfade leicht zugänglich sind und die Moorlandschaft ihre volle Ausbreitung zeigt.
Innerhalb der antiken Grabanlage findet sich eine Gruppe von Birken die an den Absturz eines amerikanischen Bombers aus dem Jahr 1944 erinnern. Dieser unerwartete Ort der Geschichtsschichten zeigt wie verschiedene Epochen in dieser Landschaft übereinander liegen.
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