St. Matthäus, Lutherische Kirche im Süden von Erlangen, Deutschland
St. Matthäus ist eine evangelische Kirche im südlichen Erlangen mit einem rechteckigen Grundriss aus hellem Jura-Kalkstein. Das Gebäude zeigt eine klare, moderne Gestaltung mit großen Fenstern, die viel Licht in den Innenraum bringen, wo Altar und Orgel am südlichen Ende auf erhöhtem Podium stehen.
Der Bau begann 1957 unter der Leitung des Münchner Architekten Gustav Gsaenger und wurde am 3. April 1960 eingeweiht. Das Projekt entstand in der Nachkriegszeit, um die wachsende evangelische Gemeinde Erlangens zu versorgen.
Der Name St. Matthäus bezieht sich auf den Apostel und Schutzpatron, dessen Darstellungen sich in der Innenausstattung finden. Die Kirche dient der evangelischen Gemeinde als Ort für Gottesdienste und zeigt durch ihre hellen Räume und großzügigen Fenster die offene Predigtweise des Protestantismus.
Die Kirche befindet sich im südlichen Stadtteil und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Der Gemeinderaum hat viel Platz im Inneren mit ausreichend Bestuhlung und guten Sichtlinien von allen Positionen aus.
Im Glockenturm hängen fünf Glocken, die zusammen das größte und tiefste Geläut in Erlangen bilden. Die Glocken wurden 1961 von der Bachert-Gießerei in Karlsruhe gegossen und erzeugen einen besonders warmen Klang.
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