Aue des unteren Sengbachtals, Naturschutzgebiet in Solingen, Deutschland.
Die Aue des unteren Sengbachtals ist ein 119 Hektar großes Schutzgebiet mit Flussauen, Erlenbruchwäldern und Feuchtwiesen. Das Tal liegt zwischen 160 und 210 Metern Höhe und wird vom mäandrierenden Sengbach durchflossen, der eine vielfältige natürliche Landschaft schafft.
Das Schutzgebiet wurde 2005 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens gegründet, um die natürliche Beschaffenheit der Sengbach-Tallandschaft zu bewahren. Diese Unterschutzstellung erfolgte, um die ökologischen Funktionen des Tales und seiner Flussauen langfristig zu sichern.
Das Tal wird von Einheimischen als wichtiger Rückzugsort für Wildtiere geschätzt, wo Besucher die Ruhe der Natur erleben können. Die Wälder und Wiesen prägen das Bild des Tales und zeigen, wie natürliche Landschaften für den Schutz von Tieren und Pflanzen erhalten bleiben.
Markierte Wanderwege durchziehen das Schutzgebiet und bieten mehrere Zugangspunkte von Solingen aus. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die Wiesen nach Regen aufgeweicht sein können und der Waldboden uneben ist.
Der Talboden erstreckt sich über etwa 1.400 Meter mit breiten, mäandrierenden Flussabschnitten, die seltenen Arten wie der Bachforelle und der Blauflügel-Prachtlibelle Lebensraum bieten. Diese ruhigen Flussstrecken sind besonders für die Beobachtung dieser Tiere geeignet.
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