BND-Außenstelle Schöningen, Bundesnachrichtendienst-Niederlassung in Schöningen, Deutschland
Die BND-Außenstelle Schöningen ist eine Abhörstation in Schöningen, Deutschland, die sich auf die Überwachung von Satellitenkommunikation spezialisiert hat. Das Gelände erstreckt sich über eine große Fläche und ist mit zahlreichen Antennen ausgestattet, um internationale Funkverkehre zu erfassen und zu verarbeiten.
Die Station wurde Ende der 1950er Jahre gegründet und nahm ihre Arbeit im September 1958 auf, um Kommunikation des Warschauer Pakts zu überwachen. Nach der Gründung entwickelte sich die Einrichtung zu einem Schwerpunkt der deutschen Signalaufklärung während des Kalten Krieges.
Die 120 Mitarbeiter umfassen Ingenieure, Techniker, Informatiker und Übersetzer mit Kenntnissen regionaler Dialekte des Nahen Ostens.
Das Areal ist von außen nicht leicht zugänglich, da es sich um eine militärische Einrichtung mit gesicherten Grenzen handelt. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies eine aktive Geheimdienststelle ist, auf die normale Regeln für öffentliche Räume nicht zutreffen.
Die Anlage arbeitete bis 2014 unter einem Decknamen und enthüllte ihre wahre Identität erst nach den NSA-Skandalen in den Medien. Diese Offenheit war ein Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung von Geheimdienstaktivitäten in Deutschland.
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