St. Marien, Katholische Kirche in Delmenhorst, Deutschland
St. Marien ist eine neugotische Kirche in Delmenhorst mit einem langen Mittelschiff, das in drei Abschnitte unterteilt ist, und einem markanten westlichen Turm. Der Bau hat einen östlichen Chor mit seitlichen Apsiden, die das Altarhaus abschließen.
Das Gebäude entstand von 1901 bis 1903 nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Flügel. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es bis 1949 wiederaufgebaut.
Im Inneren befindet sich eine Sammlung von vierzehn Stationen des Kreuzes aus Eisenreliefs, die das religiöse Leben prägen. Zusammen mit einem hölzernen Kruzifix und einem silbernen Tabernakel schaffen diese Werke einen starken visuellen Eindruck beim Betreten des Gebäudes.
Die Kirche liegt an der Louisenstraße 22 und bietet regelmäßige Gottesdienste in deutscher und polnischer Sprache. Besucher finden dort zwei Friedhöfe sowie ein Kindergarten und Familienzentrum im Gebäudekomplex.
Die Westgalerie beherbergt eine 47-Register-Orgel, die 1961 vom Orgelbauer Alfred Führer geschaffen wurde und immer noch den Kirchenraum mit ihrer Musik erfüllt. Im Turm hängen sechs Glocken, darunter die berühmte Marienglocke aus der Otto-Gießerei.
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