Burgmühle Delmenhorst, Wassermühle in Delmenhorst, Deutschland
Die Burgmühle steht in Graft Park an der Delme und zeigt klassische Architektur aus rotem Backstein über zwei Geschosse. Heute beherbergt das restaurierte Gebäude ein Weingut, ein Restaurant und ein Café.
Eine erste Wassermühle entstand vermutlich um 1247 beim Bau der Burg Delmenhorst als Wasserburg; urkundlich erwähnt wird die Mühle erst 1429. 1538 brannte sie beim Angriff des Grafen Christoph von Oldenburg auf Delmenhorst mit über hundert weiteren Häusern ab. Mit Steinen aus dem 1536 teilweise abgerissenen Kloster Hude auf den alten Grundmauern wiederaufgebaut, war sie von 1692 bis 1712 an die Stadt verpachtet und stand danach leer, weil um das 1787 abgerissene Renaissance-Schloss kein Wasser mehr geführt wurde.
Der Name Rote Mühle rührt vom roten Klinker der zweigeschossigen Bauten her. Die Müller waren besoldete Beamte der Grafen, von 1692 bis 1712 war die Mühle an die Stadt verpachtet. Heute nutzt ein Weinhandel ein Mühlengebäude, im Graftspeicher Nr. 1A befindet sich das Restaurant und Café Graft Werk.
Die Mühle liegt am Mühlendamm 1 und 1a an der Delme im Park Graft bei der Burginsel; die Baudenkmalgruppe aus Mühle, Kolk, Müllerhaus, Stau und Speicher steht unter Denkmalschutz. Im zweigeschossigen Graftspeicher, Gebäude Nr. 1A, befindet sich das Restaurant und Café Graft Werk, ein weiteres Mühlengebäude wird von einem Weinhandel genutzt.
Das rote Klinkermauerwerk der zweigeschossigen Bauten gab der Mühle den Namen Rote Mühle. Die Anlage ist als Baudenkmalgruppe geschützt: Mühle, Kolk, Müllerhaus, Stau und Speicher sind gemeinsam eingetragen. Im Graftspeicher, Mühlendamm 1a, befindet sich heute das Restaurant und Café Graft Werk.
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