Wohnhäuser Fabrikhof 3/4, Industrielle Arbeiterwohnungen im Fabrikhofviertel in Delmenhorst, Deutschland.
Die Wohnhäuser Fabrikhof 3/4 sind zwei- und dreigeschossige verklinkerte Wohnhäuser mit roten Fassaden, die um 1890 für leitende Angestellte und Meister der Nordwolle entstanden. Sie stehen am Park der Nordwolle an der Delme und haben Fenster mit geradem oder Segmentabschluss, Lisenen und zahnschnittartige Gurt- und Kranzgesimse.
Die Nordwolle ließ diese Klinkerbauten ab etwa 1890 für leitende Angestellte und Meister errichten, als Teil von rund 26 „Beamtenwohnhäusern“, die ab 1885 entstanden. Architekt der frühen Bauten war der Bremer Baumeister Wilhelm Weyhe. Die Belegschaft wuchs von 900 Beschäftigten 1887 auf 3000 im Jahr 1911; die Häuser stehen mit der Werkssiedlung als Baudenkmalgruppe unter Schutz.
Die Häuser heißen „Beamtenhäuser“ der Nordwolle; sie entstanden ab 1885 für leitende Angestellte und Meister, das Paar am Fabrikhof 3/4 wohl um 1890. Die Backsteinfassaden wiederholen Lisenen und zahnschnittartige Gurt- und Kranzgesimse, ein Rhythmus, der entlang der Reihe sichtbar ist. Architekt der frühen Bauten war der Bremer Baumeister Wilhelm Weyhe.
Die zwei- und dreigeschossigen Klinkerbauten am Fabrikhof 3/4 stehen in einer Reihe mit den übrigen Nordwolle-Arbeiterhäusern, nahe der Delme und dem Park der Nordwolle. Es sind bewohnte Privathäuser an einer öffentlichen Straße; die Fassaden lassen sich vom Gehweg aus betrachten, und man bleibt auf den Fußwegen.
Die Häuser waren für leitende Angestellte und Meister bestimmt, nicht für einfache Arbeiter: Ab 1885 entstanden etwa 26 solcher Beamtenwohnhäuser. Die verklinkerten Bauten haben zwei oder drei Geschosse, die Fenster einen geraden oder Segmentabschluss, und die frühen Bauten entwarf der Bremer Architekt Wilhelm Weyhe.
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