Villa Waldfriede, Residenzvilla in Nordost, Wiesbaden, Deutschland
Villa Waldfriede war eine dreigeschossige Villa im Nordosten Wiesbadens mit einem seitlichen Turm und einer großen Terrasse, die zu Gärten mit Statuen und einem zentralen Brunnen führte. Das Anwesen war reichlich mit Parklandschaften gestaltet und bot einen Zufluchtsort inmitten der Stadtentwicklung.
Die Villa wurde zwischen 1877 und 1879 von Architekt Alfred Schellenberg gebaut und war zunächst Eigentum von Friedrich Wilhelm Poths, bevor sie später an den Kaufmann Carl Bonnet verkauft wurde. Nach Jahrzehnten der Nutzung wurde das Gebäude 1966 abgerissen.
Das Gebäude wechselte mehrfach seinen Zweck: von einem privaten Wohnhaus zur Schule für junge Führerinnen und später zum städtischen Altenheim. Diese Nutzungswechsel zeigten, wie sich die Anforderungen der Stadt im Laufe der Zeit veränderten.
Die Villa existiert nicht mehr, wurde aber 1966 abgerissen; die frühere Lage kann über die Koordinaten 50.10505 Breite und 8.21265 Länge gefunden werden. Wer sich für das historische Grundstück interessiert, kann diesen Ort heute besuchen, um die Gegend zu erkunden, die sich dort entwickelt hat.
Das Anwesen verfügte über einen sechshektaren englischen Landschaftsgarten mit einem Zierweiher, auf dem sich eine kleine Insel namens Insel der Seligen befand. Diese einzigartige Gartenanlage war für die Zeit ungewöhnlich und bot einen privaten Rückzugsort mit romantischen Elementen.
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