Ristedter Windmühle, Denkmalgeschützte Windmühle in Ristedt, Deutschland.
Die Ristedter Windmühle ist eine 27 Meter hohe Galerie-Holländermühle, die 1880 auf dem 41,5 Meter hohen Blohmberg zwischen Ristedt und Bradenholz errichtet wurde. 1973 erhielt der Backsteinbau einen weißen Anstrich. Galerie, Flügel und Windrose wurden nach 1965 demontiert; im Gebäude befindet sich heute eine Wohnung.
1866 brannte auf dem 41,5 Meter hohen Blohmberg eine Windmühle ab; die wohlhabende Bauernfamilie Wienberg errichtete dort 1880 diese Galerie-Holländermühle. 1931 montierte sie Kurt Bilaus Ventikanten, wulstartige Bleche an den Flügeln, die zwei- bis dreifach bessere Windkraftausbeute und einen gleichmäßigeren Betrieb brachten und Presse wie Besucher anzogen. Ein 1943 durch Fliegerbeschuss beschädigter Flügel wurde 1952 abgenommen, 1965 die Mühle stillgelegt.
Der Name Wienbergsche Windmühle geht auf die Bauernfamilie zurück, die die Mühle 1880 errichtete und über Generationen betrieb. 1943 bestand Luise Wienberg die Müllermeisterprüfung als zweite Frau in Deutschland. Im Gebäude befindet sich heute eine Wohnung; vom Mühlenbetrieb zeugen vor allem solche Nachrichten und der 27 Meter hohe weiße Turm.
Das Gebäude ist heute als Wohnhaus umgestaltet worden, sodass der Besuch von außen erfolgt, um die Form und Struktur der historischen Mühle zu betrachten. Der Standort auf einer Anhöhe macht das Bauwerk leicht auffindbar und bietet gute Sichtbarkeit vom Dorf aus.
Luise Wienberg bestand 1943 die Müllermeisterprüfung und war damit erst die zweite Frau in Deutschland mit diesem Titel. Schon 1931 hatte die Mühle überregional Aufmerksamkeit erregt, als die Familie Wienberg die wulstartigen Bilau-Flügel montierte und Zeitungen und Rundfunk über die zwei- bis dreifach höhere Windausbeute berichteten.
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