Rathaus Weißensee, Verwaltungsgebäude in Pankow, Deutschland
Das Rathaus Weißensee, auch Askania-Haus genannt, ist das Amtsgebäude des früheren Bezirks Weißensee an der Ecke Berliner Allee und Liebermannstraße. Der viergeschossige Klinkerbau der Neuen Sachlichkeit besteht aus zwei Flügeln in leicht spitzem Winkel mit Flachdächern; das Eckgebäude wurde 1970 um drei abgetreppte Etagen aufgestockt. Über dem Haupteingang stehen bis heute goldene Lettern: Rathaus Weißensee.
Das heutige Rathaus Weißensee wurde 1939/1941 als Apparatefabrik für den Fabrikanten Karl Otto Raspe nach Plänen des Architekten Richard Schubert im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums errichtet. Von den 1960er Jahren bis Ende 1990 nutzte die Staatssicherheit das Haus für Personen- und Objektschutz. Nach der Renovierung zog der Weißenseer Rat ein; seit der Verwaltungsreform 2001 sind hier Dienststellen des Bezirks Pankow untergebracht.
Das Gebäude heißt Askania-Haus nach den Askania-Werken, deren Verwaltung es ab 1939/1941 beherbergte. Von den 1960er Jahren bis Ende 1990 nutzte die Staatssicherheit es für Personen- und Objektschutz. Nach der Renovierung informierten goldene Lettern über dem Haupteingang über den Zweck: Rathaus Weißensee. Sie sind bis heute erhalten.
Das Gebäude ist für Verwaltungsangelegenheiten und Besichtigungen zugänglich, kann aber je nach Abteilung unterschiedliche Öffnungszeiten haben. Besucher sollten im Voraus anrufen oder die Website des Bezirks Pankow prüfen, um sicherzustellen, dass die gewünschte Abteilung verfügbar ist.
Das Eckgebäude an Berliner Allee und Liebermannstraße wurde 1970 um drei Etagen aufgestockt, die beiden obersten abgetreppt, sodass ein Wachtturm entstand. Zwischen den 1960er Jahren und Ende 1990 nutzte die Staatssicherheit den Komplex für Personen- und Objektschutz, bevor der renovierte Bau den Bezirksrat aufnahm.
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