Affenfelsen, Hochhaus an der Gisselberger Straße, Marburg, Deutschland.
Der Affenfelsen ist ein 13-geschossiges Hochhaus am südlichen Rand Marburgs, wenige Meter von der Lahn entfernt und außerhalb des Südviertels. Hans-Werner Schreyer entwarf es im Stil des Brutalismus, erbaut wurde es von 1971 bis 1973. Die terrassenförmige Gestaltung brachte ihm den volkstümlichen Spitznamen ein.
Der Affenfelsen wurde von 1971 bis 1973 nach einem Brutalismus-Entwurf von Hans-Werner Schreyer erbaut. Er ersetzte das Wirtshaus an der Lahn, ein seit mindestens 1783 an der damals einzigen Straße nach Frankfurt belegtes Gasthaus, das 1970 abgerissen wurde. Das Wirtshaus war Nachfolger des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Hofs zur "Sorge" und hatte im 19. Jahrhundert einen so schlechten Ruf, dass die Universität befürchtete, Studenten würden dort "zu bösem Leben verführet".
Der Spitzname „Affenfelsen“ folgt einer deutschen Tradition, terrassenförmige Betonhochhäuser so zu nennen. Lange stand hier das Wirtshaus an der Lahn, ein Gasthof an der damals einzigen Straße nach Frankfurt; im 19. Jahrhundert befürchtete die Universität, er verführe die Studenten zu bösem Leben. 1970 wurde er abgerissen.
Das Gebäude liegt an einer wichtigen Verkehrskreuzung mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und nahegelegenen Geschäften. Von mehreren Punkten im Haus aus hat man Ausblicke über Marburg, besonders von den höheren Etagen.
Der Spitzname „Affenfelsen“ folgt einer deutschen Tradition, terrassenförmige Betonhochhäuser so zu nennen, wie es zuvor schon bei ähnlichen Gebäuden in Deutschland geschah. Der 13-geschossige Bau nach Entwurf von Hans-Werner Schreyer entstand 1971 bis 1973; die Bewohner schätzen die Aussicht auf die Stadt, Kritiker nennen ihn eine Bausünde, die nicht zur renovierten Altstadt passe.
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