Affenfelsen, Hochhaus an der Gisselberger Straße, Marburg, Deutschland.
Der Affenfelsen ist ein 14-geschossiges Wohnhaus an der Ecke von zwei Hauptstraßen, das sich mit einer Höhe von etwa 51 Metern deutlich über die umgebende Stadt erhebt. Das Gebäude wurde in Sichtbeton nach Brutalismusstil errichtet und enthält mehrere hundert Wohnungen mit moderner Ausstattung.
Das Gebäude wurde 1973 erbaut und ersetzte eine traditionelle Herberge, die seit 1783 an diesem Ort stand und eine wichtige Raststation auf der Route nach Frankfurt war. Die Entwicklung markiert Marburgs Übergang zu moderner Stadterneuerung in der Nachkriegszeit.
Der Name des Gebäudes bezieht sich auf einen früheren Gasthof, der an dieser Stelle stand. Das Haus zeigt den Wandel Marburgs in den 1970er Jahren, als moderne Wohnarchitektur in die historische Stadt kam.
Das Gebäude liegt an einer wichtigen Verkehrskreuzung mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und nahegelegenen Geschäften. Von mehreren Punkten im Haus aus hat man Ausblicke über Marburg, besonders von den höheren Etagen.
Das Gebäude wurde vom Architekten Hans-Werner Schreyer entworfen und ist das höchste Wohnhaus im Zentrum von Marburg. Seine markante Betonfassade ohne dekorative Elemente prägt seit über 50 Jahren das Stadtbild.
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