Marburg, Universitätsstadt in Hessen, Deutschland
Marburg ist eine Universitätsstadt in Hessen, die sich entlang des Lahntals erstreckt, mit einer mittelalterlichen Oberstadt auf einem Hügel und einem Schloss auf 186 Metern Höhe. Die Altstadt besteht aus steilen Gassen, Fachwerkhäusern und verwinkelten Treppen, die vom Flussufer bis zur Burg hinaufführen.
Die Siedlung erhielt 1222 die Stadtrechte und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Zentrum der Reformation. Die Universität wurde 1527 als erste protestantische Hochschule der Welt gegründet und prägt die Stadt bis heute.
Studenten prägen das Stadtbild und füllen die Cafés und Kneipen entlang der engen Gassen, besonders während der Vorlesungszeit. In den Sommermonaten versammeln sich Einheimische und Besucher auf den Stufen unterhalb des Schlosses, um den Blick über die Altstadt zu genießen.
Gläserne Aufzüge verbinden die Unterstadt mit den höher gelegenen Vierteln und erleichtern den Besuch der steilen mittelalterlichen Gassen. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei bequeme Schuhe wegen der vielen Treppen und Steigungen empfehlenswert sind.
Die Brüder Grimm studierten hier Rechtswissenschaft und begannen während ihrer Zeit an der Universität mit der Sammlung von Märchen und Sagen. Ein Grimm-Dich-Pfad führt durch die Altstadt und verbindet verschiedene Orte mit ihren Geschichten und Motiven.
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