Elisabethbrunnen, Renaissance-Quellmonument in Schröck, Deutschland.
Der Elisabethbrunnen ist ein zweigeschossiges Brunnenhaus aus Sandstein mit dorischen Säulen am Eingang und ionischen Säulen im oberen Bereich. Die Struktur umschließt eine Quelle und wird von einer Renaissance-Fassade mit steinernen Verzierungen geprägt.
Der Landgraf Ludwig IV. von Hessen-Marburg ließ das Brunnenhaus 1596 errichten, um eine abgerissene mittelalterliche Kapelle zu ersetzen. Das Gebäude war Teil der städtischen Modernisierungspläne der Renaissance-Zeit.
Die Inschriften würdigen die Heilige Elisabeth, die einer Legende nach an diesem Ort Almosen verteilte. Der Name und die Verzierungen erinnern an ihre historische Verbindung zum Ort.
Der Brunnen befindet sich im Stadtteil Schröck und ist zu Fuß leicht zu erreichen, liegt aber abseits der Hauptverkehrsstraßen. Besucher sollten wissen, dass das Wasser nicht trinkbar ist, obwohl es aus einer natürlichen Quelle stammt.
Das Brunnenhaus liegt am Elisabethpfad, einem Wanderweg, der Teil des Hessischen Jakobsweges ist. Dieser Pfad verbindet mehrere religiöse und historische Orte in der Region miteinander.
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