St. Peter und Paul, Katholische Kirche im Biegenviertel, Marburg, Deutschland.
St. Peter und Paul ist eine katholische Kirche in Marburg mit einer modernen Architektur aus dem 20. Jahrhundert, die sich durch ihre helle Raumgestaltung auszeichnet. Das Gebäude besitzt ein rechteckiges Kirchenschiff, das von vier runden Säulen gestützt wird und eine ausgewogene Mischung aus Stein, Glas und Beton zeigt.
Der Bau wurde 1957 begonnen, nachdem das Land bereits 1904 erworben worden war, aber durch den Zweiten Weltkrieg lange verzögert wurde. Die Vollendung der Kirche markierte einen wichtigen Moment für die religiöse Gemeinschaft Marburgs in der Nachkriegszeit.
Der Innenraum verbindet religiöse Kunstwerke mit moderner Gestaltung, wie die bronzene Christusfigur von Hermann Tomada und die Glas-Beton-Wand von Rudolf Haegele. Diese künstlerischen Elemente schaffen ein Gesamterlebnis, das Gläubige und Besucher auf unterschiedliche Weise anspricht.
Die Kirche liegt zentral in Marburg zwischen dem Universitätsgebäude und dem Rathaus, was sie leicht zu Fuß erreichbar macht. Besucher sollten beachten, dass der Zugang manchmal eingeschränkt ist, besonders wenn religiöse Dienste stattfinden.
Die Krypta beherbergt Reliquien des Heiligen Bonifatius und ist durch Glasblöcke beleuchtet, die Szenen aus dem Leben der Heiligen Elisabeth darstellen. Diese versteckte Ebene unter der Kirche bietet einen visuellen Überblick über die Geschichte zweier wichtiger Heiliger.
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