Universitätskirche Marburg, Gotische Universitätskirche in Marburg, Deutschland.
Die Universitätskirche Marburg ist ein gotisches Gebäude mit zwei gleich hohen Seitenschiffen und einem polygonalen Chor, dessen drei Fenster charakteristische gotische Formen zeigen. Der Innenraum wirkt durch die symmetrische Höhenentwicklung beider Seitenschiffe besonders offen und hell.
Das Gebäude wurde 1291 von Heinrich I. von Hessen gegründet und ursprünglich vom Dominikanerorden genutzt. Mit der Reformation 1527 wurde es in eine protestantische Kirche umgewandelt und blieb seitdem mit der Universität verbunden.
Die Kirche ist eng mit der Universität verbunden und wird heute für akademische Zeremonien und Gedenkveranstaltungen genutzt. Besucher können die Rolle dieser Gottesätte als Ort universitärer Traditionen unmittelbar erleben.
Zwei Eingänge ermöglichen den Zugang: Das Westportal führt direkt ins Hauptschiff, während das Nordportal Zugang zum Seitenschiff bietet. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude aktiv genutzt wird und Besuchszeiten je nach akademischen Veranstaltungen variieren können.
Das Gebäude hat eine asymmetrische Grundform, da ein geplantes südliches Seitenschiff aufgrund von Platzmangel niemals realisiert wurde. Infolgedessen wurden Stützpfeiler im Inneren des Gebäudes angebracht, was der Architektur eine ungewöhnliche Struktur verleiht.
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