Königspfalz Helfta, Mittelalterliche Königspfalzruinen in Lutherstadt Eisleben, Deutschland
Die Königspfalz Helfta ist eine archäologische Stätte mit Überresten von Kirchen, Palästen und befestigten Siedlungen, die sich über zwei Hügel erstrecken. Die beiden Anhöhen, genannt Kleine Klaus und Große Klaus, sind durch Ausgrabungen freigelegt worden und zeigen die Struktur dieser mittelalterlichen Anlage.
Die Stätte entstand als strategisches Verwaltungszentrum, das von Kaiser Otto I. und Otto II. im 10. Jahrhundert besucht wurde und ihre Bedeutung als Königsresidenz bestätigte. Über die Jahrhunderte hinweg war es ein wichtiger Ort für die Macht und Kontrolle der Region.
Die Ruinen der Radegundis-Kirche zeigen, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Heiligtum war, wo lokale Adelige beigesetzt wurden. Menschen kamen hierher, um ihre Verstorbenen zu ehren und die spirituelle Kraft des Ortes zu erfahren.
Das archäologische Park wird bis 2028 mit einem Besucherzentrum, einem Beobachtungsturm und interaktiven 3D-Modellen eröffnet. Besucher sollten sich Zeit zum Erkunden der Hügel nehmen und die Aussichtspunkte nutzen, um die Anordnung der Strukturen von oben zu verstehen.
Archäologen entdeckten unter den Überresten eine vergoldete Bronzefigur Christi aus Limoges, die vermutlich Teil eines Altarkreuzes war. Dieser Fund zeigt die künstlerische Raffinesse und die Verbindungen zu entfernten Regionen, die diese mittelalterliche Anlage besaß.
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