Eckermann-Buchhandlung, Fachwerkhaus in Weimar, Thüringen
Marktstraße 2 in Weimar ist ein Gebäude aus etwa 1500 mit sichtbaren Holzbalken und traditionellem Fachwerkdesign, das 1955 freigelegt und teilweise erneuert wurde. Die Straße selbst wird von mehrstöckigen Häusern mit Satteldächern und älteren Fassaden geprägt, während auf der Südseite viele Strukturen aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die Straße war ursprünglich als Breite Gasse oder Breitengasse bekannt und gehört zum ältesten Teil Weimars entlang eines alten Stadmauersverlaufs. Das Haus Nummer 2 wurde um 1500 gebaut und später durch Luftangriffe beschädigt, was zu Reparaturen und teilweisen Neuaufbau in der Nachkriegszeit führte.
Die Marktstraße 2 steht in einem Teil Weimars, der schon lange bewohnt ist und geprägt von Persönlichkeiten wie Johann Peter Eckermann, dem Freund Goethes, der hier lebte. Die Gebäude an der Straße zeigen, wie Handwerker und Kaufleute über Jahrhunderte gelebt und gearbeitet haben, von Bäckereien bis zu kleinen Läden, die heute noch das Straßenleben prägen.
Die Straße ist eine Zone mit reduziertem Verkehr, wo Autos selten oder gar nicht erlaubt sind, was sie zu einem sicheren und ruhigen Ort zum Spazieren macht. In der Nähe befinden sich kleine Läden, Bäckereien, Apotheken und Cafes, die das tägliche Leben unterstützen und Besucher zu kurzen Pausen einladen.
Das Haus wurde 1955 bei Restaurierungsarbeiten mit seinen ursprünglichen Holzbalken aus dem 15. Jahrhundert freigelegt, was zeigt, wie alte Konstruktionstechniken unter jüngeren Schichten verborgen waren. Diese Entdeckung machte deutlich, wie handwerkliche Fertigkeiten die Qualität und Langlebigkeit der Gebäude in diesem Teil Weimars bestimmt haben.
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