Bui-Nationalpark, Nationalpark in der Brong-Ahafo Region, Ghana.
Der Bui-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Norden Ghanas, im Gebiet Bono, das Baumsavannen, bewaldete Flussufer und offene Grasflächen am Schwarzen Volta umfasst. Das Gelände wird vom aufgestauten Bui-Stausee geprägt, der nach dem Bau des Bui-Staudamms entstanden ist.
Das Gebiet wurde 1971 offiziell zum Nationalpark erklärt, um die heimische Tierwelt und die natürliche Vegetation Nordghanas zu schützen. Jahrzehnte später, zwischen 2009 und 2013, wurde der Bui-Staudamm innerhalb der Parkgrenzen errichtet, was Teile des ursprünglichen Lebensraums überschwemmte.
Die Bui-Staudammanlage, die Mitte des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, liegt innerhalb des Schutzgebietes und hat das Aussehen der Landschaft dauerhaft verändert. Der aufgestaute See zieht heute Vögel und andere Tiere an die Uferbereiche.
Der Park liegt im Norden Ghanas und ist von der nächsten größeren Stadt aus am besten mit einem eigenen Fahrzeug oder einem gecharterten Wagen zu erreichen. Die trockenere Zeit von Dezember bis Februar ist am besten geeignet, um Tiere zu beobachten, da sie sich dann an den verbliebenen Wasserstellen sammeln.
Der Bui-Nationalpark ist eines der wenigen Gebiete in Ghana, in dem noch wilde Flusspferde leben, die man gelegentlich im Stausee oder entlang der Flussufer sehen kann. Schwarzweiße Colobusaffen sind ebenfalls im Park vertreten und hört man sie oft, bevor man sie sieht.
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