Groß Friedrichsburg, ehem. kurbrandenburgische Kolonie
Die Brandenburger Goldküste ist ein Gebiet in der Westregion Ghanas, das sich an der Küste des Golfs von Guinea erstreckt. Das Gebiet besteht aus kleinen Städten und Dörfern mit einfachen Gebäuden, belebten Märkten und alten Hafenstellen, wo in der Vergangenheit Schiffe anlegten.
Deutsche Siedler gründeten hier 1682 eine kleine Kolonie mit Hauptsitz in Groß-Friedrichsburg, das heute Pokesu heißt. Die Kolonie bestand bis 1717 und spielte eine Rolle im europäischen Handel an der westafrikanischen Küste, bevor sie von anderen europäischen Mächten übernommen wurde.
Die Region spiegelt eine Mischung aus lokalen Traditionen und Einflüssen aus der Kolonialzeit wider. Lebendige Märkte, bunte Kleidung und Zeremonien, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, prägen das tägliche Leben der Gemeinschaften hier.
Die Region ist hauptsächlich ländlich geprägt und kann am besten zu Fuß oder mit einem kleinen Fahrzeug erkundet werden. Märkte sind an den meisten Tagen geöffnet, kleine Boote können für eine Erkundung der Küste gemietet werden, und es ist ratsam, Bargeld mitzubringen, da Kartenzahlungen nicht überall akzeptiert werden.
Die Kolonie war von 1701 bis 1717 unter dem Namen Preußische Goldküste bekannt, nachdem ihr Verwaltungsgebiet Teil des wachsenden preußischen Königreichs wurde. Diese kurze Periode zeigt eine faszinierende Episode europäischer Machtverschiebungen und Handelskämpfe an der afrikanischen Küste.
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