Santorin, Vulkaninsel in den Kykladen, Griechenland
Santorin ist eine Insel vulkanischen Ursprungs im Ägäischen Meer, die zur Gemeinde Thira in den Kykladen gehört. Weiß getünchte Gebäude mit blauen Kuppeln erheben sich auf steilen Klippen, die sich etwa 300 Meter über dem Meer erheben.
Eine gewaltige Eruption um 1600 v. Chr. veränderte die Form der Insel radikal und schuf die heutige Caldera. Dieser Ausbruch zerstörte die minoische Siedlung Akrotiri und hinterließ eine halbmondförmige Küstenlinie.
Weinberge in vulkanischem Boden bringen Assyrtiko-Trauben hervor, die nach überlieferten Methoden von Familien auf der Insel seit Jahrhunderten gepflegt werden. Die Ernte und Kelterung folgen einem Rhythmus, der eng mit den Jahreszeiten und dem Zusammenhalt der Gemeinschaft verbunden ist.
Fähren verbinden den Hafen regelmäßig mit Athen und benachbarten Inseln, während der internationale Flughafen Verbindungen aus Europa anbietet. Die Wege entlang der Klippen sind steil und erfordern festes Schuhwerk, besonders in den Dörfern Oia und Fira.
Strände mit schwarzem Sand aus vulkanischem Mineral bilden einen auffallenden Kontrast zu den weißen Häusern, die an den Hängen der Caldera hinabreichen. Diese dunkle Küstenlinie entstand aus dem gleichen Ausbruch, der die Form der Insel prägte.
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