Mykene, Archäologische Stätte in Mykene, Griechenland.
Mykene ist eine bronzezeitliche Festung auf einem Hügel in der Gemeinde Argos-Mykines in Griechenland, deren Ruinen sich über mehrere Terrassen verteilen. Die Stätte umfasst gewaltige Steinmauern aus unbearbeiteten Blöcken, das Löwentor als Haupteingang, Überreste von Palästen und Wohngebäuden sowie mehrere Grabkammern außerhalb der Befestigung.
Der Ort wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, doch seine größte Bedeutung erlangte er zwischen dem 15. und 12. Jahrhundert v. Chr., als er zu einem mächtigen Zentrum aufstieg. Die Festung und die Gräber wurden im Laufe mehrerer Generationen erweitert, bis der Ort gegen Ende der Bronzezeit verlassen wurde.
Der Name stammt aus einer bronzezeitlichen Kultur, die Archäologen nach diesem Ort benannt haben und deren Einfluss sich über die Ägäis erstreckte. Besucher sehen heute die massiven Steinmauern und das berühmte Tor mit den Löwen, die zeigen, wie die Herrscher ihre Macht ausdrückten.
Die Stätte liegt auf einem Hügel und erfordert einiges Gehen auf unebenem Gelände, daher sind festes Schuhwerk und Wasser empfehlenswert. Die Morgenstunden oder der späte Nachmittag sind angenehmer, da es wenig Schatten gibt und die Sonne im Sommer intensiv sein kann.
Das sogenannte Schatzhaus des Atreus außerhalb der Mauern ist eine hohe Kuppelkammer, die ohne Mörtel aus präzise bearbeiteten Steinen gebaut wurde. Die Kuppel hält seit mehr als drei Jahrtausenden, obwohl nur das Eigengewicht der Blöcke sie zusammenhält.
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