Gräberrund B, Königlicher Friedhof in Mykene, Griechenland
Der Grabkreis B ist eine bronzezeitliche Begräbnisstätte in Mykene, bestehend aus 26 Gräbern, die in einer kreisförmigen Steinmauer angeordnet sind. Darunter befinden sich 14 Schachtgräber und 12 Plattengräber, die in einem unregelmäßigen Muster über die Fläche verteilt sind.
Diese Begräbnisstätte stammt aus den Jahren 1700 bis 1600 v. Chr. und spiegelt frühe mykenische Bestattungspraktiken wider. Archäologen legten die Gräber zwischen 1951 und 1954 frei und gewannen dabei wichtige Erkenntnisse über diese frühe Zivilisation.
Die hier bestatteten Männer wurden mit Bronzewaffen und Trinkgefäßen beerdigt, während Frauen Schmuck und Verzierungen mitbekamen. Diese Unterschiede zeigen, wie die mykenische Gesellschaft Rollen und Status zwischen den Geschlechtern aufteilte.
Der Grabkreis B liegt westlich des Löwentors und ist vom Haupteingang der Anlage zu Fuß gut erreichbar. Das Gelände zwischen den Gräbern ist uneben, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Die Analyse der Skelette ergab, dass viele der Verstorbenen miteinander verwandt waren, was darauf hindeutet, dass es sich um ein Familiengrabfeld handelte. Mehrere männliche Skelette weisen verheilte Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule auf, was auf frühere Kämpfe hindeutet.
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