Gräberrund A, Bronzezeitliche Grabstätte in Mykene, Griechenland
Der Grabrund A liegt innerhalb der Festungsmauern von Mykene und enthält sechs Schachtgräber, die von vertikalen Steinplatten und zwei konzentrischen Ringen aufrechter Markierungen umgeben sind. Die Gräber erstrecken sich mehrere Meter in die Tiefe und sind in den Fels eingelassen, wobei jede Kammer Platz für mehrere Bestattungen bot.
Heinrich Schliemann grub die Anlage im Jahr 1876 aus und fand dabei zahlreiche Goldgegenstände und Masken aus dem 16. Jahrhundert vor unserer Zeit. Die Bestattungen erfolgten über mehrere Generationen hinweg, bevor die Zitadelle im 13. Jahrhundert vor unserer Zeit erweitert wurde und den Grabrund innerhalb der neuen Mauern einschloss.
Die kreisförmige Anlage mit ihren aufrechten Steinplatten zeigt, wie die Gemeinschaft ihre Anführer bestattete und mit Schmuck, Waffen und vergoldeten Gesichtsmasken ehrte. Besucher können heute noch die Struktur der Schachtgräber erkennen, in denen die Verstorbenen mit ihren Besitztümern ruhten.
Der Ort liegt nahe am Löwentor und ist über den Hauptpfad durch die Festung leicht zu erreichen. Die Steinplatten sind niedrig, sodass Besucher die gesamte Anlage überblicken können, ohne Treppen steigen zu müssen.
Die Ausgrabung brachte mehr als 15 Kilogramm Gold zutage, darunter eine Maske, die Schliemann fälschlicherweise Agamemnon zuschrieb. Die doppelten Steinringe wurden erst nach den Bestattungen errichtet, um den Ort für künftige Generationen zu markieren.
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