Epirus, Verwaltungsregion im Nordwesten Griechenlands.
Die Region Epirus liegt im nordwestlichen Griechenland und erstreckt sich vom Pindos-Gebirge bis zur ionischen Küste. Das Gebiet umfasst tiefe Schluchten wie die Vikos-Schlucht, ausgedehnte Wälder aus Eichen und Buchen sowie zahlreiche Bergdörfer aus Stein.
Das antike Epirus war die Heimat des Orakels von Dodona, das Jahrhunderte vor dem Orakel von Delphi Rat gab. Die osmanische Herrschaft prägte die Architektur vieler Städte bis zur Vereinigung mit Griechenland im Jahr 1913.
Die lokalen Feste zeigen oft Männer in Fustanella-Trachten, während die Frauen aufwendig bestickte Kopftücher und Westen tragen. In vielen Dörfern backen die Einwohner noch heute Pita-Brote in gemauerten Holzöfen, die außerhalb ihrer Häuser stehen.
Besucher sollten sich auf kurvenreiche Bergstraßen einstellen, die zwischen den Städten oft eine längere Fahrzeit erfordern. Viele Dörfer liegen abseits der Hauptrouten und sind über schmale Zufahrtswege erreichbar, die bei schlechtem Wetter schwierig sein können.
Die Vikos-Schlucht gilt nach Messungen aus den 1990er-Jahren als tiefste Schlucht der Welt im Verhältnis zu ihrer Breite. Wanderer können auf dem Pfad am Grund der Schlucht den Fluss Voidomatis überqueren, dessen Wasser oft so klar ist, dass man den Kies am Boden deutlich sieht.
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