Kavala, Hafenstadt in Ostmakedonien, Griechenland
Kavala ist eine Hafenstadt im östlichen Teil Mazedoniens, Griechenland, die sich über terrassenförmig angelegte Hügel mit Blick auf das Ägäische Meer erstreckt. Schmale Gassen winden sich zwischen weißen Häusern mit roten Ziegeldächern hinauf zu einer steinernen Festung, während der moderne Hafen am Fuß der Altstadt liegt.
Im 7. Jahrhundert vor Christus gründeten griechische Siedler hier Neapolis, was neue Stadt bedeutete, als Handelsposten für Waren aus dem östlichen Mittelmeer. Das Byzantinische Reich und später das Osmanische Reich bauten die Befestigungen aus, die heute noch über der Stadt thronen.
Der Name der Stadt geht auf einen osmanischen Verwalter namens Kavala zurück, der hier im 15. Jahrhundert eine Festungsstadt errichtete. Das alte Hafenviertel Panagia zeigt enge Gassen mit traditionellen Holzhäusern, wo Fischer noch heute ihre Netze im Freien auslegen und reparieren.
Die Altstadt erreicht man über steile Treppen und schmale Gassen, daher sind bequeme Schuhe hilfreich für die Erkundung zu Fuß. Der Hafen und das Stadtzentrum sind flacher und für Rollstuhlfahrer leichter zugänglich.
Das Aquädukt Kamares aus dem 16. Jahrhundert erstreckt sich über 280 Meter (920 Fuß) und versorgte die Stadt einst mit frischem Wasser aus Quellen in den Bergen im Norden. Seine zwei Ebenen von Bögen rahmen heute Straßencafés und Plätze ein, wo Einheimische unter dem historischen Bauwerk spazieren gehen.
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