Mittelalterliche Stadt von Rhodos, Mittelalterlicher Festungskomplex in Rhodos, Griechenland
Die Mittelalterliche Stadt Rhodos ist eine befestigte Altstadt auf der griechischen Insel Rhodos, umgeben von massiven Steinmauern und mit Türmen, die das Stadtbild prägen. Im Inneren wechseln sich enge Gassen, Plätze, gotische Gebäude und religiöse Bauten ab, wobei der Palast des Großmeisters im Zentrum liegt.
Die Johanniter übernahmen Rhodos im Jahr 1309 und bauten die Befestigungsanlagen zu einem ihrer wichtigsten Stützpunkte im östlichen Mittelmeer aus. Nach mehr als zwei Jahrhunderten unter ihrer Herrschaft fiel die Stadt 1522 an osmanische Streitkräfte, die ihr Aussehen durch Moscheen und Bäder weiter prägten.
Die Straße der Ritter zeigt eine Reihe mittelalterlicher Herbergen, die jeweils einer anderen Ordensgruppe gehörten und heute noch gut zu erkennen sind. Wer durch diese Gasse geht, sieht an den Fassaden, wie unterschiedliche europäische Gemeinschaften ihren Alltag in der befestigten Stadt organisierten.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen zu eng für Fahrzeuge sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Das Kopfsteinpflaster ist uneben und an einigen Stellen steil, daher sind feste, bequeme Schuhe empfehlenswert.
Unter der Altstadt verläuft ein Netz aus unterirdischen Gängen und Zisternen, die die Johanniter zur Wasserversorgung und Verteidigung nutzten und von denen einige heute noch zugänglich sind. Diese verborgene Ebene der Stadt wird von den meisten Besuchern, die sich auf die Straßen und Gebäude oberhalb konzentrieren, kaum wahrgenommen.
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