Fortifications of Rhodes, Mittelalterliche Festung in Rhodos, Griechenland
Die Festungsanlage von Rhodos ist eine mittelalterliche Wehrmauer, die die Altstadt der Inselhauptstadt umgibt und aus massiven Kalksteinblöcken errichtet wurde. Die Anlage erstreckt sich über etwa vier Kilometer Länge und umfasst acht Durchgangstore, zahlreiche Wehrtürme und vorspringende Bastionen, die den Verteidigern früher einen weiten Blick gewährten.
Die Johanniter begannen im 15. Jahrhundert mit dem Bau dieser Verteidigungsanlagen, nachdem sie die Stadt zu ihrer Hauptfestung im östlichen Mittelmeer ausgebaut hatten. Die Mauern hielten mehreren Angriffen stand, bis osmanische Truppen unter Suleiman die Anlage nach langer Belagerung im Jahr 1522 einnahmen.
Der Name der Befestigung leitet sich von den Johannitern ab, die hier ihre Wehrbauten errichteten und deren Wappen noch heute an mehreren Toren sichtbar sind. Besucher bemerken beim Rundgang die wechselnden Baustile an Zinnen und Bögen, die zeigen, wer die Insel wann kontrollierte.
Der Zugang zu den Wehrmauern ist durch mehrere Eingänge in der Altstadt möglich, wobei einige Abschnitte begehbar sind und andere nur von außen betrachtet werden können. An sonnigen Tagen empfiehlt sich festes Schuhwerk und Sonnenschutz, da die Steinoberflächen rutschig werden können und wenig Schatten bieten.
Unterhalb der sichtbaren Mauern verläuft ein verzweigtes Netz aus Tunneln und Kammern, das früher als Lager und Fluchtweg diente. Einige dieser unterirdischen Räume waren direkt mit den Türmen verbunden und ermöglichten den Verteidigern eine rasche Verlegung ohne sichtbare Bewegungen auf der Oberfläche.
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