Ibrahim-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in der Altstadt, Rhodos, Griechenland
Die Ibrahim-Pascha-Moschee ist ein ottomanisches Gebetshaus in der Altstadt von Rhodos mit einer großen Kuppel über dem zentralen Gebetsraum und zwei kleineren Kuppeln an den Seiten. Der Innenhof verfügt über einen achteckigen Brunnen und wird durch einen prächtigen Eingang mit Marmorrahmen erschlossen.
Das Gebäude wurde 1540 unter Sultan Suleiman dem Prächtigen errichtet und war die erste von sieben Moscheen, die innerhalb der befestigten Stadt entstanden. Diese Gründungszeit spiegelt die kulturelle und religiöse Transformation der Stadt unter ottomanischer Herrschaft wider.
Die Moschee ist ein wichtiger Versammlungsort für die türkische muslimische Gemeinde der Insel und wird für regelmäßige religiöse Gottesdienste genutzt. Sie prägt das religiöse und soziale Leben im Mittelalterlichen Viertel bis heute.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Platonos-Platzes und ist leicht zu Fuß in der Altstadt zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass Öffnungszeiten an religiöse Aktivitäten gebunden sind und angemessene Kleidung erforderlich ist.
Der Marmorrahmen am Eingang stammt von einem Grabmal der Johanniter und wurde später in das Gebäude integriert. Dieses architektonische Detail zeigt, wie die Stadt ihre Geschichte mit neuen Schichten überlagert hat.
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