Olous, Archäologische Stätte in Elounda, Griechenland.
Olous war eine antike Stadt, deren teilweise versunkene Ruinen sich über den Landstreifen erstrecken, der die Spinalonga-Halbinsel mit dem Festland verbindet. Von der Wasseroberfläche aus sind die Grundmauern der Gebäude unter Wasser sichtbar.
Die Stadt blühte zwischen dem 5. und 2. Jahrhundert v. Chr. auf und stand unter dem Einfluss der nahegelegenen Macht Knossos. Später entstand in der späteren Zeit an diesem Ort eine dreischiffige Basilika, was zeigt, dass die Stelle auch nach der Antike weiterhin bedeutsam war.
Die Bewohner von Olous verehrten die Göttin Britomartis und zeigten sie auf ihren eigenen Münzen. Diese Verehrung prägte das religiöse Leben der Stadt und ist heute noch in archäologischen Funden sichtbar.
Die besten Aussichten auf die versunkenen Überreste bieten sich beim Schnorcheln in der Bucht von Elounda, wobei das Wasser flach genug ist, um die Strukturen deutlich zu sehen. Die Zugänglichkeit hängt von den Wetterbedingungen und dem Wasserstand ab, daher ist es hilfreich, sich vor dem Besuch über lokale Bedingungen zu erkundigen.
An diesem Ort steht eine dreischiffige Basilika in der Nähe der heutigen Canal Bar, die bemerkenswert gut erhaltene Mosaikfunde beherbergt. Diese religiöse Struktur aus einer späteren Zeit zeigt, dass das Gelände lange nach dem Untergang der antiken Stadt noch genutzt wurde.
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