Chrysoskalitissa, Orthodoxes Kloster im Südwesten Kretas, Griechenland
Das Chrysoskalitissa-Kloster steht auf Felsen, die sich etwa 35 Meter über dem Libyschen Meer erheben und bietet Weiße Wände sowie traditionelle kretische Architekturelemente. Das Gelände umfasst ein Wohngebäude und kleine Zellen, die um einen zentralen Hof angeordnet sind.
Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert erbaut und erlangte Anerkennung, als Mönche etwa 100 Passagiere aus dem österreichischen Schiff Imperatrix retteten, das 1907 vor Elafonisi sanken. Dieses Rettungsereignis machte das Kloster weit über die Region hinaus bekannt.
Das Kloster ist bekannt für seine 98 Stufen zum Eingang, wobei lokale Überlieferungen berichten, dass die letzte Stufe aus Gold sein soll und nur von gläubigen Christen zu sehen ist. Diese Legende prägt bis heute, wie Besucher das Kloster erleben und wahrnehmen.
Das Kloster liegt etwa 72 Kilometer südwestlich von Chania und ist für Besucher zugänglich, mit einfachen Monchszellen, die für Übernachtungen verfügbar sind. Die steile Lage auf den Felsen erfordert gute Trittsicherheit beim Aufstieg über die Treppen.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Klosters enthüllten Überreste einer minoischen Fischersiedlung aus der Antike. Diese Funde verbinden die lange Geschichte des Ortes von den antiken Zeiten bis zur heutigen Zeit.
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