Pheia, Antike Hafenstadt in Agios Andreas, Griechenland
Pheia war eine antike Hafenstadt, die auf einer Landenge lag und zwei natürliche Häfen für Schiffe bot. Das Gelände erstreckt sich vom Küstenort Agios Andreas bis zu den Ruinen der mittelalterlichen Burg Pontikokastro auf dem Hügel.
Die Stadt wurde während des Peloponnesischen Krieges als strategische Basis der athenischen Flotte genutzt. Im Jahr 551 wurde sie durch einen von einem Erdbeben verursachten Tsunami zerstört und verschwand unter Wasser.
Die Ausgrabungen an diesem Ort haben Marmorfiguren aus der Bronzezeit sowie Statuen aus der späten Archaik zutage gefördert, die die künstlerischen Fähigkeiten der damaligen Bevölkerung zeigen. Diese Funde deuten darauf hin, dass der Ort über lange Zeit hinweg von Menschen bewohnt und gestaltet wurde.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Überreste sowohl am Strand als auch auf dem Hügel verteilt sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und auf unebenes Gelände vorbereitet zu sein.
Unter Wasser befinden sich umfangreiche Überreste, die durch den Tsunami von 551 konserviert wurden und Archäologen einzigartige Einblicke bieten. Diese untergetauchten Funde ermöglichen es, das tägliche Leben in der antiken Stadt besser zu verstehen.
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