Le Mans, Historische Stadt in Pays de la Loire, Frankreich
Le Mans ist eine Stadt am Zusammenfluss von Sarthe und Huisne im westlichen Frankreich. Gallo-römische Mauern mit einer Länge von etwa 1,5 km (etwa 0,9 Meilen) umgeben die alte Altstadt und bilden eine der besterhaltenen römischen Befestigungen nördlich der Alpen.
Die Siedlung entstand im 1. Jahrhundert als römisches Vindunum und wurde später zur Hauptstadt der Grafen von Maine. Im 13. Jahrhundert ging sie in den Besitz der französischen Krone über und verlor ihren Status als eigenständiges Fürstentum.
Die Kathedrale Sankt Julianus erhebt sich über der Altstadt und zeigt die Vergangenheit der Stadt als Hauptstadt der Grafen von Maine. Besucher bemerken die engen Fachwerkhäuser der Cité Plantagenêt, die sich entlang gepflasterter Straßen aneinanderreihen und das mittelalterliche Stadtbild nachzeichnen.
Der Hauptbahnhof liegt etwa 1 km südwestlich der Altstadt und bietet schnelle Zugverbindungen nach Paris in weniger als einer Stunde. Ein Spaziergang durch die ummauerte Altstadt dauert etwa eine halbe Stunde und lässt sich gut zu Fuß erkunden.
Die Mauern zeigen ein Schachbrettmuster aus weißem Kalkstein und roten Ziegeln, das römische Baumeister im späten 3. Jahrhundert verwendeten. Das Rennen Circuit de la Sarthe, das seit 1923 jährlich im Juni stattfindet, nutzt teilweise öffentliche Straßen außerhalb der Altstadt.
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