Aquädukt von Beaunant, Römischer Aquädukt in Craponne, Frankreich.
Das Aquädukt von l'Yzeron ist eine römische Wasserleitung, die mehrere Sammelzweige besitzt, die sich an bestimmten Orten in Grézieu-la-Varenne und Craponne vereinigen. Die Struktur erstreckt sich über eine große Entfernung und weist noch heute sichtbare Pfeiler und Kanalanlagen auf.
Der Bau begann in der frühen Antike, um die alte Stadt Lugdunum mit Wasser zu versorgen, die heute Lyon ist. Dieses Projekt war Teil der großen römischen Infrastruktur-Ambitionen in Gallien und wurde mit fortgeschrittenen Techniken der Wasserleitungssysteme realisiert.
Den Namen „Aquädukt von Craponne“ gab ihm Camille Germain de Montauzan nach der Gemeinde, in der die Zweige zusammenlaufen. Die Pfeiler von Le Tourillon in Craponne sind die Reste des Zwischenbeckens zwischen den beiden Siphons. Der Name des Aquädukts verweist auf die Yzeron, einen Nebenfluss der Rhône, aus deren Einzugsgebiet das Wasser kam.
Besucher können dem Verlauf des Aquädukts auf einem Wanderweg folgen, der Zugang zu verschiedenen erhaltenen Abschnitten bietet. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei trockenem Wetter, da einige Teile uneben sind und Aufmerksamkeit erfordern.
Die Pfeiler von Le Tourillon in Craponne sind die Reste des Zwischenbeckens zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Siphonen des Aquädukts. Der Yzeron-Zweig entnahm das Wasser auf 710 bis 715 m Höhe; die starke Neigung konnte den Kanal abnutzen, weshalb hier Gefällestufen als Bremsen erprobt wurden.
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