Illkirch-Graffenstaden, Kommune in der Region Grand Est, Frankreich
Illkirch-Graffenstaden ist eine Gemeinde südlich von Straßburg an der Ill, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und die zweitgrößte Vorstadt der Region bildet. Das Stadtgebiet verbindet Wohnviertel, Gewerbegebiete und Grünflächen entlang des Flusses miteinander.
Der Ort Graffenstaden erhielt 1284 von Rudolf von Habsburg Zollrechte am Flussübergang als Belohnung für militärische Unterstützung. Später entwickelte sich hier ein bedeutendes Eisenbahn-Fertigungszentrum, das bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Arbeitsplätze prägte.
Das Zusammenleben verschiedener sozialer Schichten prägt das Alltagsbild und zeigt sich in den gemischten Wohnvierteln und lokalen Treffpunkten. Die Nähe zu Straßburg hat die Identität geprägt, ohne die eigenständige Entwicklung der Gemeinde zu überlagern.
Der Bahnhof Graffenstaden bietet regelmäßige Zugverbindungen zu nahegelegenen Städten und macht das Reisen in die Region einfach. Der Ort ist gut für Besucher zu erreichen, die die nähere Umgebung Straßburgs erkunden möchten.
Ehemalige Steinbruchgebiete in der Gegend hinterließen eine Reihe von Seen, die heute als Badeplätze für Bewohner und Besucher dienen. Diese Wasserflächen geben der Gegend ein unerwartetes Freizeit-Element.
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