Grand Crêt d’Eau, Berggipfel im französischen Jura, Frankreich.
Der Grand Crêt d'Eau ist ein Berggipfel im französischen Jura mit einer Höhe von 1.621 Metern und bildet einen Kalksteinrücken, der über dem Valserine-Tal aufsteigt. Die Gegend ist von ausgedehnten Bergweiden geprägt, die sich sanft über das Hochplateau erstrecken.
Die Region wurde seit Jahrhunderten durch Weidewirtschaft geprägt, als frühe Bewohner Wälder rodeten, um Weideflächen zu schaffen. Diese Viehzucht formte die Landschaft und führte zur Gründung von Bergbetrieben wie dem Varambon-Chalet aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Der Ort hat seinen Namen von den Quellen und Wasserlöchern, die in der Landschaft verstreut sind und seit jeher die Schafhirten bei ihrer Arbeit unterstützen. Diese natürlichen Wasserstellen prägen bis heute das Aussehen der Höhenweide und erzählen von der langen Verbindung zwischen Menschen und Natur.
Die beliebtesten Routen führen von Lancrans aus und erfordern eine gute Ausdauer für einen Bergwanderung. Besucher sollten robustes Schuhwerk, Wasser und Schutzkleidung mitbringen, da die Bedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind.
Natürliche Wasserlöcher, lokale Goyas genannt, entstehen durch Kalksteinverwitterung und dienen dem Vieh als wichtige Wasserstellen während der Sommermonate. Diese geologischen Besonderheiten sind selten und machen die Gegend für Naturbeobachter interessant.
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