Département Maine-et-Loire, Département in Pays de la Loire, Frankreich
Maine-et-Loire ist ein Verwaltungsbezirk in der Region Pays de la Loire im Westen Frankreichs, der sich entlang mehrerer Flusstäler erstreckt. Das Gebiet umfasst vier Unterbezirke mit der Stadt Angers als Zentrum.
Das Gebiet entstand 1790 während der Französischen Revolution aus Teilen der ehemaligen Provinz Anjou. Die heutige Bezeichnung wurde im Dezember 1791 festgelegt, nachdem zunächst ein anderer Name verwendet worden war.
Der Name verbindet die beiden Flüsse Maine und Loire, die sich in der Hauptstadt treffen und deren Ufer heute beliebte Spazierwege sind. Zahlreiche Weinkeller öffnen ihre Türen für Besucher und zeigen die traditionelle Herstellung der lokalen Tropfen.
Der Bezirk grenzt an acht andere Gebiete und lässt sich gut mit dem Zug oder Auto erkunden, wobei Angers als zentraler Ausgangspunkt dient. Die Landschaft wechselt zwischen Flusstälern und sanften Hügeln, was längere Fahrten zwischen einzelnen Orten mit sich bringt.
An einer Stelle berührt das Gebiet einen Nachbarbezirk auf einer Strecke von nur 19 Metern, was die kürzeste Grenze zwischen französischen Départements darstellt. Diese Kuriosität entstand durch historische Grenzziehungen entlang alter Provinzlinien.
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