Saint-Dié-des-Vosges, Verwaltungszentrum in den Vogesen, Frankreich
Saint-Dié-des-Vosges liegt zwischen mehreren Bergketten auf 343 Metern Höhe, während der Fluss Meurthe durch die Mitte fließt. Die Lage nahe der deutschen Grenze prägt die Umgebung dieser Gemeinde im Departement Vosges.
Im November 1944 erlitt die Stadt schwere Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs, was umfassende Wiederaufbauarbeiten nach sich zog. Der Wiederaufbau orientierte sich dabei an traditionellen Bauformen und erhielt das Stadtbild weitgehend.
Die Kathedrale aus dem gotischen Zeitalter vereint mehrere Bauphasen unter einem Dach und zeigt moderne Glasfenster von Jean Bazaine. Diese Kombination aus alten Mauern und zeitgenössischer Kunst prägt den Innenraum des Gotteshauses bis heute.
Das Gemeindegebiet umfasst 220 Kilometer markierte Wanderwege, die sich über vier Bergmassive verteilen und verschiedene Zugangspunkte bieten. Festes Schuhwerk und eine Karte helfen bei der Orientierung in den bewaldeten Höhenlagen.
Lokale Gelehrte gaben 1507 erstmals dem amerikanischen Kontinent seinen Namen auf einer Weltkarte, was der Stadt den Beinamen Patin Amerikas einbrachte. Diese Verbindung zur Entdeckungsgeschichte wird in mehreren Einrichtungen und Denkmälern sichtbar.
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