Kathedrale von Saint-Dié, Katholische Kathedrale in Saint-Dié-des-Vosges, Frankreich.
Der Domkirche Saint-Dié ist eine katholische Kathedrale in Saint-Dié-des-Vosges im Nordosten Frankreichs, die vollständig aus rotem Sandstein erbaut wurde. Sie umfasst ein romanisches Hauptschiff, einen angrenzenden Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert mit einer Steinkanzel sowie eine verbundene Kirche namens Notre-Dame de Galilée.
Der Ort geht auf ein Kloster zurück, das der heilige Deodatus im 7. Jahrhundert gründete und das im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut wurde. Im Jahr 1777 erhob eine päpstliche Erklärung das Gebäude zur Kathedrale.
In der Kathedrale finden regelmäßig Gottesdienste statt, und die Glasfenster aus den 1980er Jahren von zeitgenössischen Künstlern sind im Inneren gut sichtbar. Ihr moderner Stil steht im deutlichen Kontrast zu den romanischen Steinmauern ringsum.
Der Komplex ist für Besucher geöffnet und umfasst mehrere Bereiche, daher lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen. Es empfiehlt sich, sowohl den Kreuzgang als auch die angrenzende Kirche zu besuchen, da beide Teile separat zugänglich sind.
Die Fassade wurde zwischen 1711 und 1714 vom italienischen Architekten Giovanni Betto entworfen und orientiert sich an der Kirche San Giorgio Maggiore in Venedig. Es ist ungewöhnlich, diesen venezianischen Einfluss so weit nördlich der Alpen zu finden.
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