Camp celtique de la Bure, Archäologische Stätte in Saint-Dié-des-Vosges, Frankreich.
Das Keltische Lager de la Bure sitzt auf einem Sandsteinfelsen, der sich 200 Meter über das Meurthe-Tal erhebt und eine Fläche von 3 Hektar bedeckt. Die Anlage zeigt Überreste von Befestigungen aus verschiedenen Perioden mit Gräben und Wällen aus Sandsteinblöcken.
Das Gelände war vom Neolithikum bis zur Römerzeit durchgehend besiedelt, wie Ausgrabungen zwischen 1964 und 1986 zeigten. Diese lange Besiedlungsgeschichte ist in den Schichten und Strukturen der Anlage erkennbar.
Auf dem Gelände wurden Münzen und Artefakte gefunden, die von einer Mischung aus gallischem und römischem Leben erzählen. Diese Objekte sind heute im Pierre-Noël-Museum zu sehen und zeigen, wie verschiedene Kulturen hier zusammenkamen.
Man erreicht das Gelände über Waldwege, die von den Weilern La Pêcherie und Marzelay ausgehen, mit einem Spaziergang von etwa zwanzig Minuten vom Col de la Crenée. Gutes Schuhwerk und Vorsicht auf den Pfaden werden empfohlen, besonders bei feuchtem Wetter.
Der Name verweist auf eine gallische Festung, obwohl später auch Römer die Stätte nutzten und ihre eigenen Strukturen dort errichteten. Diese Überlagerung von zwei Kulturen auf einem Platz macht ihn besonders für das Verständnis der regionalen Geschichte wertvoll.
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