Korsika, Mediterrane Inselregion in Frankreich
Korsika ist eine französische Region im Mittelmeer, die sich über etwa 180 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt und ein zentrales Gebirgsmassiv mit zahlreichen Küstenstädten wie Bastia und Ajaccio aufweist. Die Landschaft wechselt von felsigen Gipfeln im Inneren zu sandigen Buchten und Macchia-bewachsenen Hängen entlang der Küste.
Die Insel stand unter römischer, pisanischer und genuesischer Herrschaft, bevor sie 1768 nach einer Phase der Unabhängigkeit unter Pascal Paoli französisch wurde. Diese Übergänge prägten Architektur, Sprache und Ortsnamen bis heute.
Die korsische Sprache wird im Alltag gesprochen, besonders in kleineren Orten, wo Märkte und Feste die Gelegenheit bieten, lokale Lieder und mehrstimmige Gesänge zu hören. Familienfeiern und Dorffeste zeigen die Bedeutung von Gemeinschaft und gemeinsamen Mahlzeiten, oft mit Charcuterie, Käse und Kastanienprodukten.
Das mediterrane Klima sorgt für milde Winter und warme Sommer, wobei die Küstentemperaturen im Januar bei etwa 8 Grad Celsius und im August bei etwa 28 Grad Celsius liegen. Innere Bergstraßen können im Winter geschlossen sein, während Küstenwege das ganze Jahr über zugänglich bleiben.
Monte Cinto erhebt sich auf 2706 Meter und ist damit der höchste Gipfel der Insel, umgeben von ausgedehnten Wäldern, die mehr als 4000 Quadratkilometer bedecken. Wanderwege führen durch Kiefern- und Eichenhaine, in denen Wildschweine und seltene Vogelarten leben.
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