Brantôme, Mittelalterliche Gemeinde in Dordogne, Frankreich.
Brantôme ist eine ehemalige Gemeinde in der Dordogne, die auf einer Insel liegt, die der Fluss Dronne gebildet hat. Steinbrücken verbinden die verschiedenen Teile der Siedlung, während das Benediktinerkloster mit seinem markanten Glockenturm über die Häuser ragt.
Die Siedlung entstand 769, als Charlemagne das Benediktinerkloster gründete, das schnell ein wichtiges religiöses Zentrum wurde. Später erlitt sie Überfälle durch Wikinger in 848 und 857, was mehrfache Umbauten der Gebäude erforderlich machte.
Das Benediktinerkloster von Brantôme war lange ein Zentrum des Glaubenslebens und prägte das Aussehen der Stadt über Jahrhunderte. Der Glockenturm und die umgebenden Gebäude zeigen, wie wichtig dieser Ort für die Gemeinde war und bleibt.
Besucher können die Stadt am besten zu Fuß erkunden, da die Brücken und engen Gassen nicht für Autos ausgelegt sind. Ein Freitagsmarkt bietet lokale Produkte, und entlang der Straßen finden sich Restaurants und Läden zum Entspannen.
Unter der Abtei befinden sich Höhlen mit geschnitzten Reliefs aus dem Mittelalter, einschließlich einer Höhle mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts. Diese Steinskulpturen wurden direkt in die Kalkwände gehauen und zeigen die künstlerischen Fähigkeiten mittelalterlicher Handwerker.
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