Cassis, Küstengemeinde in Bouches-du-Rhône, Frankreich
Cassis ist eine Gemeinde an der Mittelmeerküste im Département Bouches-du-Rhône, eingebettet zwischen steilen Kalksteinklippen und einem geschützten natürlichen Hafen. Die Bebauung reicht vom Hafenbecken bis zu den Hängen, wo Weinberge und Pinienwälder den Übergang zum Nationalpark markieren.
Im 1. Jahrhundert v. Chr. legten die Römer einen Handelshafen an, der Carcisis Portus hieß und Waren aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeer umschlug. Im Mittelalter wechselte die Siedlung mehrfach den Besitzer, bevor sie im 15. Jahrhundert unter die Verwaltung der Provence kam.
Die weißen Weine der Region tragen Namen, die aus der besonderen Geologie der umliegenden Hügel stammen. Familien bewirtschaften kleine Weinberge zwischen Kalkfelsen und servieren ihre Ernte oft in den Restaurants am Hafen.
Boote legen mehrmals täglich vom Hafen ab und fahren zu den Buchten östlich und westlich des Ortes, sodass man die Felsküste vom Wasser aus sehen kann. Schmale Gassen führen vom Hafenrand zu höher gelegenen Aussichtspunkten, von denen man über das Meer blickt.
Die Klippen von Cap Canaille westlich des Ortes erreichen knapp 400 Meter (etwa 1.300 Fuß) Höhe über dem Meer und zählen damit zu den höchsten Küstenfelsen Europas. Eine schmale Straße führt über den Kamm und gibt den Blick auf die Bucht und das offene Meer frei.
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