Causse du Larzac, Kalksteinhochebene in Aveyron, Frankreich
Das Larzac ist ein Kalkstein-Hochplateau in Aveyron, das sich über eine große Fläche zwischen Millau und Lodève erstreckt und Höhen zwischen 600 und 900 Metern erreicht. Die Oberfläche wird von Weideländern geprägt und zeigt die charakteristische kargen Vegetation, die auf solchen Höhenlagen wächst.
Das Plateau wurde im Mittelalter von den Rittern des Templerordens und später vom Orden der Hospitäler besiedelt, die fünf befestigte Dörfer zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert gründeten. Diese Siedlungen entstanden als strategische Außenposten für die Kontrolle des Gebiets.
Die Schafhirten dieser Gegend bewirtschaften seit Generationen Herden auf dem Hochplateau und stellen damit Roquefort und Pérail her, zwei bekannte Käsesorten, die eng mit diesem Ort verbunden sind.
Das Plateau ist über die A75-Autobahn leicht erreichbar, die mehrere Ausfahrten auf dieser Strecke hat und verschiedene Zufahrten zu Ortschaften bietet. Der Zugang ist von verschiedenen Seiten möglich, daher sollte man sich vorab überlegen, von welcher Richtung man anreisen möchte.
Der Kalkstein des Plateaus stammt von Meeressedimenten aus der Jura-Zeit und enthält zahlreiche versteinerte Überreste von Meerestieren. Aufmerksame Wanderer können bei genauer Beobachtung solche Fossilien in den Gesteinsschichten erkennen.
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