Île de Ré, Atlantikinsel in Charente-Maritime, Frankreich.
Die Île de Ré ist eine Atlantikinsel vor der Küste von Charente-Maritime, die sich über etwa 30 Kilometer (19 Meilen) erstreckt und durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Zehn kleine Dörfer liegen verstreut zwischen Sandstränden, Salzgärten und niedrigen Pinienwäldern, die das flache Gelände prägen.
Die Insel gehörte im Mittelalter zu den englischen Besitzungen in Frankreich, bevor sie im 17. Jahrhundert endgültig französisch wurde. Vauban baute die Festung von Saint-Martin-de-Ré, um den Hafen vor Angriffen vom Meer her zu verteidigen.
Die Salzbauern arbeiten noch heute in den Salzsümpfen und ernten das Meersalz mit Holzwerkzeugen, die seit Jahrhunderten kaum verändert wurden. Die weißen Häuser mit grünen Fensterläden folgen einer alten Bautradition, die das Licht der Atlantikküste reflektiert und die Dörfer vor Sommerhitze schützt.
Ein Netz von über 100 Kilometern (62 Meilen) Radwegen verbindet alle Dörfer und führt oft neben Salzgärten und Stränden entlang. Die meisten Wege sind flach und für Familien mit Kindern gut zu befahren, besonders außerhalb der Hochsommermonate.
Esel der Rasse Poitou tragen gestreifte Hosen an den Beinen, die sie vor Stichen schützen, wenn sie Lasten durch die feuchten Salzwiesen ziehen. Die Tiere wurden früher zum Transport von Salzfässern eingesetzt und sind heute ein Symbol der Insel.
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